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Anderswo. Allein in Afrika

Dokumentarfilm.

15.000 KILOMETER, 414 TAGE, 15 LÄNDER.
Ein junger Mann durchquert den afrikanischen Kontinent mit dem Fahrrad – auf der Suche nach Abenteuern und sich selbst.

Gilde Filmpreisträger – Bester Dokumentarfilm 2019
Erfolgreichste deutsche Dokumentation im Kino 2019

Derzeit verfügbar auf NETFLIX in D, AT & CH.

Avalia Studios hat den Film produziert und ist Verleih. Laia Gonzalez ist Produzentin und hat das Buch geschrieben. Sönke Schmidt hat sich um CI und Motion Graphics gekümmert.

Anderswo. Allein in Afrika.

Unerwartet getrennt von seinen Reisegefährten steht Anselm vor einer schweren Entscheidung: Zurück nach Hause oder allein weiter mit dem Fahrrad durch die Kalahari-Wüste?

Er wagt den Schritt ins Unbekannte. Und Meter für Meter entfaltet sich ein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent. Eine Reise, die zeigt, wie offen und bunt die Welt sein kann, wenn man sich nur überwindet, loszulassen und dem inneren Impuls folgt, anderen und sich selbst zu vertrauen. Ein Film über Begegnungen mit dem Selbst, wilder Natur und bemerkenswerten Menschen.

Kapstadt. An seinem 24. Geburtstag beginnt der Student der Geophysik Anselm mit zwei Freunden eine Reise durch Afrika. Mit ihren vollbepackten Fahrrädern erkunden sie drei Monate lang Südafrika, bevor sich das Trio in der sengenden Kalahari Wüste unerwartet trennt. Während seine Freunde nach Hause fliegen, überwindet sich Anselm, die Reise in den afrikanischen Norden fortzusetzen –alleine.

Zunächst zaghaft und mit dem Gefühl seiner Umwelt ungeschützt ausgesetzt zu sein, quert er Brücken zu vielfältigen Kulturen und orientiert sich an ihrer leichten Art zu leben. Stück für Stück entfaltet sich eine atemberaubende Strecke und führt den jungen Mann durch 15 Länder des afrikanischen Kontinents. Anselms Überzeugung, kein Wasser zu kaufen, nur aus eigener Kraft zu reisen, und ungeplant an Orten zu übernachten, fordert ihn immer wieder heraus, lässt ihn Außergewöhnliches erleben, voller Abenteuer und Hindernissen: Aufeinandertreffen mit Nilpferden, Infektionen mit Malaria und Typhus, Überfälle von uniformierten Wachleuten, Diskriminierung und letztendlich die größte Hürde – 3.000 Kilometer durch die Sahara gegen den unbarmherzigen Nordwind.

All dies entfacht in ihm eine tiefe Liebe für Afrika und führt ihn nicht nur in überwältigende Natur und zu unglaublichen Begegnungen, sondern auf den Weg zu sich selbst.

Über ein Jahr und 15.000 Kilometer später, kurz vor seiner Ankunft am Suez-Kanal, wird er vom ägyptischen Militär festgenommen und seine Reise scheint ein jähes Ende zu nehmen …

Am 29. November 2018 feierte der Film Premiere. Seitdem hatte er sage und schreibe fast 100.000 ZuschauerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist somit 2019 die erfolgreichste deutsche Dokumentation des Kinojahres.

Ein großes Dankeschön richtet sich an alle KinobetreiberInnen, die den Film als unabhängige Produktion jede einzelne Woche seit der Premiere zeigen.

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